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gebrauchter Propan-Bunsenbrenner Teclubrenner mit Druckminderer

gebrauchter Propan-Bunsenbrenner Teclubrenner mit Druckminderer

Artikelnummer: K7f17.05
GTIN: 4026092004603
HAN: 11140
        Kategorie:         Laborbesteck, Laborwerkzeug         Laborbesteck, Laborwerkzeug    
  • guter Zustand
  • Sicherheits-Bunsenbrenner
45,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:
  • guter Zustand
  • Sicherheits-Bunsenbrenner
Stk.
Beschreibung

Artikel: Propan-Bunsenbrenner mit Druckminderer
Erhaltung: gut
Weiteres:

  • Brennstoffart: Flüssiggas, Propan, Butan
  • Prüfnormen: DIN 30665, DIN 4811
  • Maximaltemperatur: ca. 1400 bis 1530 Grad Celsius
  • Gasanschluss: Schlauchtülle für Gasschlauch
  • Material Brennerrohr: Messing
  • Material Brennerfuß: Guss, lackiert
  • Zündsicherungstyp: Thermoelektrisch, Magnetventil mit Kupferthermoelement
  • Brennertyp: Teclubrenner mit konischem Rohr und gewindegeführter Luftregulierscheibe
  • Gasverbrauch: ca. 42 bis 60 Gramm pro Stunde
  • Nennwärmebelastung: ca. 0,6 bis 1,0 kW
  • Höhe gesamt: ca. 150 bis 160 mm
  • Kopfdurchmesser: ca. 20 mm
  • Rohrdurchmesser: ca. 19 mm
  • Modellnummer im Fuß: 11140


Bei diesem Laborgerät handelt es sich um einen Sicherheits-Teclubrenner für Flüssiggasbetrieb. Das Gerät zeichnet sich durch ein unten konisch erweitertes Mischrohr aus, an dessen Basis sich eine präzise justierbare Stellmutter zur Regulierung der Luftzufuhr befindet. Ein wesentliches Sicherheitsmerkmal ist das integrierte thermoelektrische Sicherheitsventil der Marke Junkers. Dieses verhindert ein unkontrolliertes Ausströmen von unverbranntem Gas durch ein Thermoelement, das permanent durch die Flamme erwärmt werden muss. Erlischt die Flamme unbeabsichtigt, schließt das Magnetventil die Gaszufuhr selbstständig. Ein Stellhahn oder Nadelventil erlaubt die Regulierung des Gasstroms direkt am Gerät. Typische Anwendungsbereiche liegen im naturwissenschaftlichen Chemieunterricht an Schulen, im Laborbetrieb von Universitäten sowie in biochemischen Forschungseinrichtungen und medizinischen Prüflaboren. Das Gerät dient zum kontrollierten Erhitzen von Proben in Reagenzgläsern, Bechergläsern oder Kolben, zum Sterilisieren von Instrumenten wie Impfösen durch Abflammen sowie für materialtechnische Erwärmungsprozesse.

Vorteile:

  • Die thermo-elektrische Zündsicherung bietet maximalen Schutz vor Gasunfällen bei Flammenabriss oder Zugluft.
  • Das Teclu-Prinzip ermöglicht durch das konische Rohr eine homogenere Gas-Luft-Mischung als klassische Bunsenbrenner.
  • Die gewindegeführte Rändelscheibe erlaubt eine extrem feine Justierung der Primärluft für eine perfekt blaue, rußfreie Flamme.
  • Der schwere Gussfuß verleiht dem Brenner eine hohe Standsicherheit auf dem Labortisch.
  • Der Betrieb über mobile Propangasflaschen ermöglicht einen flexiblen Einsatz an Arbeitsplätzen ohne festes Erdgasnetz.

Nachteile:

  • Bei Modellen nach DIN 30665 ist die Gaszufuhr am Brenner bauartbedingt nicht vollständig absperrbar, sodass immer eine kleine Flamme bestehen bleibt, bis das Hauptventil geschlossen wird.
  • Die manuelle Inbetriebnahme erfordert das Gedrückthalten des Sicherheitsventils für einige Sekunden, bis das Thermoelement ausreichend erhitzt ist.
  • Höheres Eigengewicht und sperrigere Bauform durch das angebaute Junkers-Ventil im Vergleich zu einfachen Brennern ohne Sicherung.
  • Verschleißanfälligkeit des mechanisch-elektrischen Thermoelements über lange Betriebsjahre.


Das Funktionsprinzip basiert auf dem Venturi-Effekt. Strömendes Brenngas tritt durch eine feine Düse an der Basis aus und erzeugt einen Unterdruck. Dieser Unterdruck saugt Umgebungsluft, die sogenannte Primärluft, in das Mischrohr ein. Im Rohr vermengen sich Gas und Sauerstoff vor Erreichen der Brennermündung. Die Luftzufuhr bestimmt das Flammenbild: Bei geschlossener Zufuhr brennt eine kältere, gelb leuchtende und rußende Diffusionsflamme. Bei geöffneter Zufuhr entsteht eine heiße, rauschende, blaue Vormischflamme mit markantem Innen- und Außenkegel. Historisch geht diese Entwicklung auf Robert Wilhelm Bunsen und seinen Laborassistenten Peter Desaga zurück, die 1855 den klassischen Bunsenbrenner mit geradem Rohr und seitlichen Luftlöchern entwickelten. Der italienische Chemiker Nicola Teclu modifizierte dieses Prinzip Ende des 19. Jahrhunderts. Er führte das konische Mischrohr ein und verlagerte die Luftansaugung vollständig nach unten unter das Rohr. Die Regulierung über eine Rändelscheibe auf einem Feingewinde bot Forschern eine wesentlich präzisere Kontrolle über das Mischungsverhältnis und verringerte die Gefahr des Flammenrückschlags im Rohr. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden diese Apparate zur Unfallvermeidung mit Zündsicherungen aus der Heizungstechnik wie den Ventilen der Firma Junkers kombiniert.

 
Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Carl Friedrich Usbeck KG, Industriestraße 12, 35683 Dillenburg, Deutschland, info@usbeck.de, https://usbeck.de
Stk.