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gebrauchte Gehäuseheizhaube Electrothermal EMA2000/CEB

gebrauchte Gehäuseheizhaube Electrothermal EMA2000/CEB

Artikelnummer: 47a5080912
HAN: EMA2000/CEB
        Kategorie:         Heizgeräte & Kühlgeräte         Heizgeräte & Kühlgeräte    
  • Hizhaube mit Magnetrührgerät
  • max. Temperatur: 450°C
  • Stoff im unteren Bereich schlecht / brüchig
 
300,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:
  • Hizhaube mit Magnetrührgerät
  • max. Temperatur: 450°C
  • Stoff im unteren Bereich schlecht / brüchig
 
Beschreibung

Anlage: Gehäuseheizhaube für 2000 mL Rundkolben mit Magnetrührer
Hersteller/Typ: Electrothermal Electromantle EMA 2000 /BCE 
Beschreibung:

  • 520 Watt
  • max. 450°C
  • schaltbarer Richtungswechsel für Magnetrührer
  • säurefestes, Kunststoffgehäuse (PP)
  • hohe Standfestigkeit 
  • Mit 3 Klemmen für Stativstangen
  • Netzanschluss 220-240 V / 50-60 Hz.

Lieferumfang: Heizhaube mit Gehäuse und Netzkabel
Zustand: gebraucht, gut

Weiteres:
aus der Hersteller-Beschreibung:

Heiz- und Rührelektromantel

Der EMA Electromantle teilt alle Standardmerkmale des Standard-EM, verfügt jedoch über die zusätzliche Funktionalität des magnetischen Rührens. Die Festkörper-Rührschaltung ist in die Basis des Hauptgehäuses eingebaut und sorgt für kraftvolles Rühren über eine Reihe von Kapazitäten und Viskositäten. Die Rührgeschwindigkeit lässt sich leicht einstellen und ist bidirektional. Der Rührstab geht durch unsere „Auto-Recapture“-Funktion selten verloren.

Robust und wirtschaftlich

Die EM-Serie Electromantle wurde mit Einfachheit, Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit entwickelt und ist als Arbeitspferd für Ihre Heizungsanwendungen konzipiert. Alle EMs verfügen über einen eingebauten Energieregler mit Anzeigeleuchten für den Strom- und Heizungsbetrieb. Alle Mäntel haben Stützstangenklemmen als integrale Eigenschaft und verfügen über einen geerdeten Erdschirm und doppelte Sicherungen für zusätzliche Sicherheit. Produkte mit größerer Kapazität haben mehrere Heizelemente, die eine gleichmäßigere und gezieltere Wärmeübertragung ermöglichen.

Magnetisches Rühren

Das EMA-Rühren Electromantle verfügt über die zusätzliche Funktionalität des Lösungsrührens, die das Anwendungsspektrum erweitert. Der Rührvorgang wird einfach erreicht, indem der richtige Größenstab in den Kolben gelegt, die Rührregelung auf die Mindestgeschwindigkeit gedreht und langsam hochgefahren wird. Geht die Magnetkupplung an die Rührleiste aus irgendeinem Grund verloren, sollte die Drehzahlregelung leicht reduziert und der automatische Rückeroberungsschalter aktiviert werden.

Electromantle Guide GmbH

Die elektrothermische Serie von Heizmänteln wurde speziell entwickelt, um eine umfassende Antwort auf das Erhitzen von Flüssigkeiten in runden Bodenkolben im modernen Labor zu bieten. Die ursprünglichen "Electromantles" revolutionierten die runde Bodenkolbenheizung durch die Verwendung eines gewickelten flexiblen Heizelements, das die Heizung zur Optimierung der Wärmeübertragung auf geniale Weise um die Flasche wickelt. Zur maximalen Sicherheit wird der Kolben über ein Erdungssieb vom direkten Kontakt mit dem Heizelement ferngehalten. Dieses Designprinzip hat sich bewährt und wurde weltweit nachgeahmt. Mit langjähriger Erfahrung bleibt Electrothermal an der Spitze der Laborheizung und der damit verbundenen Steuerungstechnik.


Heizhauben sind in vielen Laboratorien unverzichtbare Geräte, wenn es um das präzise und gleichmäßige Erwärmen von Flüssigkeiten in Rundkolben geht. Sie gehören zur Standardausstattung in chemischen, biologischen, pharmazeutischen und materialwissenschaftlichen Laboren und werden sowohl in Forschung als auch in der industriellen Routineanalytik eingesetzt.

Eine Heizhaube besteht im Wesentlichen aus einem hitzebeständiges Glasfaser- oder Keramikgewebe in welches eine Widerstandsheizung eingebettet ist, die als Heizelement dient. Dieses Gewebe schmiegt sich eng an die Form eines Rundkolbens an und sorgt so für eine gleichmäßige Wärmeübertragung von allen Seiten. Es sind sowohl Heizhauben mit Gehäuse als auch ohne Gehäuse üblich.

Im Laborbereich haben sich vielfach die Begriffe "Heizpilz", "Pilzheizhaube", "Laborpilz" etc. etabliert, die sich sowohl von der Form als auch von verwendeten Markennamen ableiten lasse.

Die Temperaturregelung erfolgt über eingebaute Thermostate, externe Regler oder elektronische Steuergeräte. Moderne Modelle verfügen über digitale Anzeigen, PID-Regelung und Sicherheitsfunktionen wie Übertemperaturschutz oder Erdungsüberwachung.

Typische Anwendungen finden sich in der organischen Chemie, pharmazeutischen Synthese, Materialforschung und Probenvorbereitung. Heizhauben werden vor allem verwendet, wenn Flüssigkeiten:

  • gleichmäßig erhitzt werden müssen, ohne dass ein punktuelles Überhitzen (wie bei Heizplatten) auftritt,
  • unter Rückfluss (z. B. bei Destillationen oder Synthesen) erhitzt werden,
  • in Glasrundkolben erwärmt werden, die schlecht auf planen Oberflächen stehen,
  • magnetisch gerührt und gleichzeitig beheizt werden sollen (Kombination mit Magnetrührer)

Vorteile

  • Gleichmäßige Wärmeverteilung über die gesamte Kolbenfläche
  • Schonendes Erhitzen empfindlicher Stoffe, da kein direkter Kontakt mit offener Flamme
  • Hohe Sicherheit gegenüber Bunsenbrennern (kein Funkenflug, keine offene Flamme)
  • Kompatibilität mit Magnetrührern und Temperierregelungen
  • Energieeffizient, da wenig Wärme an die Umgebung verloren geht
  • Geeignet für Dauerbetrieb bei konstanten Temperaturen

Nachteile

  • Begrenzte Kolbenformen: meist nur für Rundkolben geeignet, nicht für Bechergläser oder Erlenmeyerkolben
  • Empfindlichkeit des Heizgewebes: kann bei verschütteten Flüssigkeiten oder mechanischer Belastung beschädigt werden
  • Begrenzte Temperaturbereiche: je nach Modell meist zwischen 50 °C und 450 °C
  • Reinigung schwierig, da das Heizelement nicht wasserdicht ist
  • Geringere Flexibilität als Heizplatten oder Öl-/Sandbäder

Heizhauben gelten als sicherer Ersatz für offene Flammen, erfordern aber dennoch Vorsicht:

  • Verwendung nur in gut belüfteten Bereichen
  • Keine Lösungsmittelrückstände oder Flüssigkeiten auf der Heizfläche
  • Regelmäßige Sichtprüfung der Isolierung auf Risse und Verfärbungen
  • Verwendung mit geeigneten Reglern und Temperatursensoren

Die ersten Heizhauben kamen Mitte des 20. Jahrhunderts auf den Markt, als in chemischen Laboren zunehmend auf elektrische statt gasbetriebene Heizquellen umgestellt wurde. Ursprünglich bestanden sie aus einfachen Drahtwicklungen in Baumwollgewebe. Später setzten sich hitzebeständige Glasfasermaterialien durch, die höhere Temperaturen erlaubten und sicherer waren.

In den 1980er- und 1990er-Jahren kamen elektronische Regler hinzu, die präzise Temperatursteuerung ermöglichten. Heute sind digitale Heizhauben mit integrierter Regelung, Schnittstellen (RS-232/USB) und Sicherheitszertifikaten (z. B. DIN EN 61010) Standard.

Arten und Ausführungen

  • Einfache Heizhauben mit manuellem Temperaturregler
  • Digitale Heizhauben mit elektronischer Regelung und Temperaturanzeige
  • Mehrstellen-Heizhauben (z. B. 3–6 Plätze) für paralleles Arbeiten
  • Rühr-Heizhauben, bei denen ein Magnetrührer integriert ist
  • Explosionsgeschützte Modelle für den Einsatz in Ex-Zonen

Die Neupreise variieren je nach Größe, Ausstattung und Hersteller deutlich:

  • Einfache Modelle (100–500 ml): ab ca. 100–200 €
  • Digitale Regelung oder größere Volumina (1–5 L): 300–800 €
  • Mehrstellen- oder Rühr-Heizhauben: 800–2.000 €
  • Spezial- oder Ex-geschützte Ausführungen: bis 3.000 € und mehr

Gebrauchtgeräte sind häufig günstiger, sollten aber auf Isolationszustand und Funktion geprüft werden.

Alternativen

  • Heizplatten mit Rührfunktion: flexibler, aber mit ungleichmäßiger Erwärmung von Rundkolben
  • Öl- oder Sandbäder: gute Wärmeübertragung, aber höheres Risiko bei Verschütten
  • Mantelreaktoren / Thermostate: für präzise Temperaturführung bei Synthesen oder Reaktoren

Fazit:  Heizhauben sind bewährte und sichere Laborgeräte zum gleichmäßigen Erhitzen von Rundkolben. Sie bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Energieeffizienz und sind in modernen Laboren kaum wegzudenken. Trotz gewisser Einschränkungen in Form und Reinigungsmöglichkeit stellen sie im täglichen Laborbetrieb eine verlässliche und präzise Wärmequelle dar.

 

 

 

Kontaktdaten
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Hersteller gemäß GPSR
Cole Parmer GmbH, Futtererstr. 16, 97877 Wertheim, Deutschland, service@coleparmer.com, https://www.coleparmer.com