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gebrauchte Zentrifuge Eppendorf 5420 mit Rotor FA-24x2

gebrauchte Zentrifuge Eppendorf 5420 mit Rotor FA-24x2

Artikelnummer: K9a156
GTIN: 4043124017772
HAN: 5420000113
  • >15.000 U/min mit dem mitgelieferten Rotor für Eppendorftubes
  • sehr guter Zustand
1.100,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:
  • >15.000 U/min mit dem mitgelieferten Rotor für Eppendorftubes
  • sehr guter Zustand
Stk.
Beschreibung

Hersteller/Typ: Eppendorf 5020 mit Rotor FA-24x2 für Standard-Mikroreaktionsgefäße
Lieferumfang: Zentrifuge mit Netzkabel, Rotor Anleitung, Originalkarton
Zustand: gebraucht, kaum Gebrauchsspuren, sehr gut, ohne Beeinträchtigungen, Baujahr 2021
Lieferung: Paketversand
weitere Daten /Produktdetails:

Link zur Bedienungsanleitung: https://www.eppendorf.com/product-media/doc/de/781602/Centrifugation_Operating-manual_Centrifuge-5420.pdf

Link zu Produktbroschüre / Datenblatt: https://www.eppendorf.com/product-media/doc/en/772202/Centrifugation_Flyer_Centrifuge-5420_Just-Spin.pdf

  • Maximale Drehzahl: 15.060 Umdrehungen pro Minute (rpm)
  • Maximale relative Zentrifugalbeschleunigung (rcf / g-Zahl): 21.300 x g
  • Maximale Kapazität: 24 x 1,5 mL oder 2,0 mL Reaktionsgefäße
  • Kühlsystem: Nicht gekühlt (luftgekühlt)
  • Geräuschpegel: Unter 56 dB(A) mit dem Rotor FA-24x2
  • Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe): 24 cm x 35 cm x 22 cm
  • Gewicht ohne Zubehör: 13 kg
  • Maximale Leistungsaufnahme: 290 W
  • Spannung / Frequenz: 230 V, 50 bis 60 Hz
  • Zeitvorwahl: 10 Sekunden bis 9:59 Stunden oder Dauerlauf
  • Anzahl der Bremsrampen: 10 Soft-Break-Rampen für sanftes Abbremsen
  • Zulässige Dichte des Zentrifugationsguts: Maximal 1,2 g/mL bei maximaler Drehzahl

Daten zum Festwinkelrotor FA-24x2:

  • Kapazität: 24 Plätze für Eppendorf-Tubes bzw. Standard-Mikroreaktionsgefäße
  • Material: Eloxiertes Aluminium (Rotorgehäuse und Rotordeckel)
  • Dichtigkeit: Aerosoldicht inklusive aerosoldichtem Rotordeckel

Die Eppendorf Centrifuge 5420 ist eine kompakte, ungekühlte Mikrozentrifuge, die speziell für den Einsatz im molekularbiologischen Laboralltag konzipiert wurde. Sie verfügt über ein flaches Design mit geringer Stellfläche zur Platzersparnis auf Labortischen und besitzt eine leicht zu reinigende Folientastatur für die Parametereingabe. Ein zentrales Merkmal ist der Soft-Touch-Verschluss für ein ergonomisches Schließen des Gerätedeckels mit nur einem Finger sowie eine automatische Deckelöffnung nach Ablauf des Zentrifugationsvorgangs, um das Erwärmen der Proben zu minimieren.

Typische Anwendungsfelder:

  • allgemeine Labornutzung wo immer "Eppies" zentrifugiert werden müssen
  • Nukleinsäure-Aufreinigung und Isolation von DNA oder RNA
  • Gelextraktion aus Agarosegelen unter Verwendung von Spin Columns (Zentrifugationssäulen)
  • Vorbereitung von PCR-Reaktionsansätzen
  • Trennung und Sedimentation von zellulären Bestandteilen oder Proteinniederschlägen im Mikroliterbereich
  • Routinemäßige Zentrifugationsschritte in der Zellbiologie, Biochemie und klinischen Forschung

Vorteile:

  • Sehr kompakte Bauweise und geringer Platzbedarf im Vergleich zu größeren Laborzentrifugen
  • Hohe Beschleunigung von bis zu 21.300 x g für effiziente Trennprozesse
  • Aerosoldichter Rotor schützt den Anwender vor potenziell gefährlichen Aerosolen bei Probenbruch
  • Ergonomischer Soft-Touch-Deckelverschluss schont die Handgelenke bei häufiger Bedienung
  • Einfach zu reinigende Folientastatur verhindert das Eindringen von Flüssigkeiten in die Elektronik
  • Automatische Deckelöffnung nach dem Lauf sorgt für Belüftung und verhindert Hitzestau bei empfindlichen Proben
  • Kurzlauf-Taste (Short-Spin) für schnelles Anzentrifugieren ohne lange Programmierung

Nachteile:

  • Keine aktive Kühlfunktion, weshalb sich die Probenkammer bei längeren Läufen oder hoher Drehzahl durch die Motorabwärme und Luftreibung erwärmen kann (ungeeignet für stark temperaturempfindliche Proben)
  • Begrenzte Flexibilität bei den Gefäßgrößen, da sie primär auf Mikrolitergefäße und PCR-Zubehör limitiert ist
  • Höherer Anschaffungspreis im Vergleich zu No-Name-Mikrozentrifugen
  • Allgemeine Beschreibung des Geräteprinzips mit geschichtlicher Betrachtung

Das Geräteprinzip basiert auf der klassischen physikalischen Separation durch Fliehkraft. Durch die schnelle Rotation des Festwinkelrotors werden die in einer Flüssigkeit suspendierten Partikel, Makromoleküle oder Zellbestandteile aufgrund ihrer höheren Dichte im Vergleich zum umgebenden Medium radial nach außen gedrückt. Sie sedimentieren am Boden des Reaktionsgefäßes. Der Festwinkelrotor hält die Gefäße in einem starren Winkel (meist 45 Grad), was im Vergleich zu Ausschwingrotoren zu kürzeren Sedimentationswegen und damit schnelleren Trennzeiten führt.

Geschichtlich betrachtet revolutionierte die Firma Eppendorf die Laborwelt in den frühen 1960er Jahren mit der Einführung des sogenannten „Eppendorf-Systems“. Dieses bestand aus dem legendären Mikrolitergefäß 3810 (dem „Eppi“), der passenden Pipette und der ersten eigenen Mikroliterzentrifuge. Die Centrifuge 5420 ist die direkte technologische Weiterentwicklung dieser jahrzehntelangen Tradition im Bereich der Tischzentrifugen. Während historische Modelle rein mechanisch gesteuert wurden und hohe Vibrations- und Geräuschwerte aufwiesen, nutzen moderne Geräte wie die 5420 bürstenlose Induktionsmotoren, Mikroprozessoren zur exakten Drehzahlregelung sowie fortschrittliche Sicherheitsmechanismen wie elektronische Unwuchterkennungen und aerosoldichte Rotorkonstruktionen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie.


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Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Eppendorf SE, Barkhausenweg 1, 22339 Hamburg, eppendorf@eppendorf.de, https://eppendorf.com
Stk.