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gebrauchter Festwinkel-Rotor Beckman TY 65 65.000 U/min

gebrauchter Festwinkel-Rotor Beckman TY 65 65.000 U/min

Artikelnummer: 66b1809058
        Kategorie:         Rotoren für Zentrifugen         Rotoren für Zentrifugen    

gebraucht, wenige Gebrauchsspuren

500,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:

gebraucht, wenige Gebrauchsspuren

Beschreibung

 

Hersteller/Typ: Beckman Type 65
Zustand:gebraucht, wenige Gebrauchsspuren,
Lieferumfang: wie abgebildet (Originalfotos)  
weitere Daten:

  • 8 x 13,5 ml (108 mL)
  • max. 65000 U/min
  • max 368.000 g
  • Winkel: 23,5°
  • Aluminium
  • Verwendung (ohne Gewähr): Der Beckman Coulter TY 65 Festwinkelrotor ist für die Verwendung in Geräten der Klassen A, B, C, D, F (Modell L2-50/65 und Modell L3-40/50), H, G, (Modell L2-65/75B und Modelle L3-40/50), Q( Modell L4). Kompatibel mit L, L2-50, L3-40/50, L4, L7, L5/L5B/L8/L8M, Optima L/LE, S(Optima XL).

Vakuumbetrieb: Ja, Betrieb ausschließlich in Ultrazentrifugen mit Hochvakuum
Kompatible Geräte (historisch): Beckman L-Serie Ultrazentrifugen, z.B. L2-65B, L5-65, L8-60M (abhängig von Baujahr und Antriebssystem)
Temperaturbereich: typischerweise 0 °C bis 40 °C (abhängig vom Zentrifugenmodell)
K-Faktor: ca. 44–50 (je nach zugrunde gelegtem Radius; alte Datenblätter nennen Werte um 44)
Gewicht des Rotors: ca. 5–7 kg (abhängig von Version und Deckel)

Beschreibung des Gerätes, typische Anwendungsfelder, typischer Lieferumfang und optionale Komponenten

Der TY 65 ist ein Hochgeschwindigkeits-Festwinkelrotor für analytische und präparative Ultrazentrifugation. Er wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen sehr hohe g-Kräfte bei relativ geringem Probenvolumen benötigt werden.

Typische Anwendungsfelder:
– Sedimentation von Viren
– Aufreinigung von Phagen
– Subzelluläre Fraktionierung
– Isolierung von Membranfraktionen
– Proteinpräzipitate
– Nukleinsäure-Pelletierung
– Dichtegradientenzentrifugation (eingeschränkt, primär Pelletierung)

Der Festwinkel von ca. 20° ermöglicht schnelle Pelletbildung an der Röhrchenwand mit verkürzten Laufzeiten im Vergleich zu Ausschwingrotoren.

Vorteile:
– Sehr hohe maximale Drehzahl (65.000 rpm)
– Sehr hoher g-Wert für schnelle Sedimentation
– Robuste Konstruktion
– Bewährte Technik aus der klassischen Ultrazentrifugationsära
– Relativ niedriger K-Faktor → schnelle Pelletbildung

Nachteile:
– Nur für kleine Probenvolumina geeignet
– Aluminiumrotoren sind empfindlich gegenüber Korrosion (z.B. durch Salze, CsCl, aggressive Puffer)
– Lebensdauer begrenzt durch Materialermüdung
– Regelmäßige Inspektion auf Haarrisse zwingend
– Ersatzteile teils schwer erhältlich
– Nicht kompatibel mit neueren Sicherheits- und ID-Systemen moderner Ultrazentrifugen

Der TY 65 basiert auf dem Prinzip der Ultrazentrifugation, das in den 1920er Jahren von Theodor Svedberg entwickelt wurde. Ziel war die Bestimmung von Molekülmassen biologischer Makromoleküle durch Sedimentationsanalyse.

In den 1950er–1970er Jahren etablierte Beckman Instruments die kommerzielle Ultrazentrifuge im biochemischen und virologischen Labor. Hochgeschwindigkeits-Festwinkelrotoren wie der TY 65 ermöglichten erstmals routinemäßige Virus- und Organellenpräparation mit extrem hohen Beschleunigungen.

Das Prinzip:
– Probe wird in spezielle dickwandige Röhrchen gefüllt
– Rotor wird im Hochvakuum betrieben
– Hohe Drehzahlen erzeugen Zentrifugalkräfte > 400.000 x g
– Partikel sedimentieren abhängig von Größe, Dichte und Form
– Pelletbildung an der Röhrchenwand (Festwinkelgeometrie)

Festwinkelrotoren verdrängten in vielen Pelletierungsanwendungen Ausschwingrotoren wegen kürzerer Sedimentationswege.

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Beckman