Durch Klicken auf „Alle akzeptieren“ gestatten Sie den Einsatz folgender Dienste auf dieser Website: YouTube, Vimeo. Sie können die Einstellung jederzeit ändern (Fingerabdruck-Icon links unten). Weitere Details finden Sie unter Konfigurieren und in der Datenschutzerklärung.
Einstellungen, die Sie hier vornehmen, werden auf Ihrem Endgerät im „Local Storage“ gespeichert und sind beim nächsten Besuch dieses Onlineshops wieder aktiv. Sie können diese Einstellungen jederzeit ändern (Fingerabdruck-Icon links unten).
Informationen zur Cookie-Funktionsdauer sowie Details zu technisch notwendigen Cookies erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Um Inhalte von YouTube auf dieser Seite zu entsperren, ist Ihre Zustimmung zur Datenweitergabe und Speicherung von Drittanbieter-Cookies des Anbieters YouTube (Google) erforderlich. Dies erlaubt uns, unser Angebot sowie das Nutzererlebnis für Sie zu verbessern und interessanter auszugestalten. Ohne Ihre Zustimmung findet keine Datenweitergabe an YouTube statt, jedoch können die Funktionen von YouTube dann auch nicht auf dieser Seite verwendet werden.
Um Inhalte von Vimeo auf dieser Seite zu entsperren, ist Ihre Zustimmung zur Datenweitergabe und
Speicherung von Drittanbieter-Cookies des Anbieters Vimeo erforderlich.
Dies erlaubt uns,
unser Angebot sowie das Nutzererlebnis für Sie zu verbessern und interessanter auszugestalten.
Ohne
Ihre Zustimmung findet keine Datenweitergabe an Vimeo statt, jedoch können die Funktionen von Vimeo
dann auch nicht auf dieser Seite verwendet werden.
Sie möchten diesen Inhalt sehen? Aktivieren Sie den gewünschten Inhalt einmalig oder legen Sie eine dauerhafte Freigabe fest. Bei Zustimmung werden Daten beim genannten Drittanbieter abgerufen. Dabei werden unter Umständen Drittanbieter-Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert. Sie können diese Einstellungen jederzeit ändern (Fingerabdruck-Icon links unten). Weitere Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Artikel: manuell betriebener Dispenser zur Aufnahme von PD-Tips Hersteller/Typ: Eppendorf 4780 Volumen: 0,01 ml - 50 ml (je nach verwendeter Spitze (Combitip) Dosiervolumen pro Handbetätigung: 1µl - 5 ml (je nach verwendeter Spitze) Erhaltung: gebraucht, Gebrauchsspuren, aus laufendem Betrieb, funktionstüchtig. Anders als sonst in meinem Shop üblich habe ich hier nur exemplarisch ein optisch schlechter erhaltenes Exemplar fotografiert. Sie erhalten einen 4780-Dispenser in ähnlicher oder besserer Erhaltung. Lieferumfang: Grundgerät wie abgebildet, Anleitung als pdf auf Anfr., kein weiteres Zubehör (keine Adapter, keine Spitzen) Weiteres:
Dosierbereich von 10 Mikroliter bis 5 Milliliter bei Verwendung von Original-Verbrauchsmaterialien
Erweiterter Volumenbereich von 1 Mikroliter bis 50 Milliliter je nach Kompatibilität der eingesetzten Dosierspitzen
Maximale Anzahl von Dosierschritten beträgt 48 Pipettierschritte mit einer einzigen Zylinderfüllung
Einstellungsstufen über ein analoges Wählrad mit den Stufen 1 bis 5 für variable Teilvolumina
Anzahl der wählbaren Dosiervolumina liegt bei 22 verschiedenen Volumeneinstellungen
Arbeitsweise erfolgt rein mechanisch ohne elektronische Bauteile oder Batterien
Das Gewicht liegt bei circa 100 Gramm
Gehäusematerial besteht aus robustem, chemikalienbeständigem Kunststoff
Der Handdispenser ist ein manuell betriebenes Liquid-Handling-Laborgerät für präzise und repetitive Dosieraufgaben im Laboralltag. Das Produkt zeichnet sich durch seine rein mechanische Steuerung aus, bei der das gewünschte Teilvolumen über ein Einstellrad oben am Griff festgesetzt wird. Durch das Herunterdrücken des oberen Dosierhebels wird jeweils exakt eine vordefinierte Teilmenge der Flüssigkeit abgegeben, ohne dass nach jedem Einzelschritt neu angesaugt werden muss. Ein separater Füllhebel an der Vorderseite dient dem vollständigen Aufziehen des Kolbens beim Befüllen der Dosierspitze.
Typische Anwendungsfelder:
Seriendosierung von Reagenzien in Mikrotiterplatten oder Reaktionsgefäße bei langen Versuchsreihen
Befüllen von Probenröhrchen mit identischen Volumina in der klinischen Chemie und Mikrobiologie
Verteilung von viskosen Flüssigkeiten, Ölen oder Medien mit hoher Dichte in der chemischen Forschung
Dosieren von leicht flüchtigen Substanzen, Lösungsmitteln oder Säuren mit hohem Dampfdruck im Analytiklabor
Aliquotieren von Stammlösungen, Puffern und biologischen Proben in der Zellkultur und Molekularbiologie
Vorteile:
Enorme Zeitersparnis und Reduktion von Muskelermüdung bei sich wiederholenden Pipettiervorgängen durch das Mehrfach-Abgabe-Prinzip
Unabhängigkeit von Stromnetzen, Akkus oder Batterielaufzeiten durch rein mechanische Funktionsweise
Hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit auch bei schwierigen Flüssigkeiten wie viskosen Medien oder leicht flüchtigen organischen Lösungsmitteln
Kontaminationsfreies Arbeiten, da die Flüssigkeit im Direktverdrängerprinzip keinen Kontakt zum Grundgerät hat
Hohe Langlebigkeit und einfache Wartung aufgrund des Verzichts auf empfindliche Elektronikkomponenten
Nachteile:
Keine digitale Anzeige des eingestellten Volumens, was das Ablesen von Tabellen zur Volumenbestimmung erfordert
Manueller Kraftaufwand beim Auslösen der Dosierschritte erforderlich, was bei sehr langen Serien ermüdend sein kann
Kein automatischer Spitzenabwurf integriert, die Entnahme der Spitzen erfolgt per Handzug
Gerät ist nicht im Ganzen autoklavierbar, was die Sterilisationsmöglichkeiten einschränkt
Volumenauswahl ist an feste Rasterstufen von 1 bis 5 gebunden und nicht stufenlos digital programmierbar
Das Gerät arbeitet nach dem physikalischen Direktverdrängerprinzip. Im Gegensatz zu klassischen Luftpolsterpipetten steht der Kolben der eingesetzten Spritzenspitze in direktem mechanischem Kontakt mit der zu dosierenden Flüssigkeit. Ein beweglicher Stempel im Inneren des Gehäuses greift in die Kolbenstange der Dosierspitze ein. Beim Dosieren schiebt ein präzises mechanisches Schrittschaltwerk den Kolben bei jedem Hub um eine exakt definierte Distanz nach unten. Dadurch wird das Entstehen eines Luftpolsters komplett verhindert. Das Prinzip sorgt dafür, dass die Viskosität, die Dichte oder der Dampfdruck der Probe keinen Einfluss auf die Dosiergenauigkeit haben.
Geschichtlich betrachtet gehört dieses Modell zu den Pionieren des modernen Liquid Handlings in den Laboratorien des späten 20. Jahrhunderts. Es wurde entwickelt, um die damals weit verbreiteten, zeitaufwendigen und fehleranfälligen Methoden des seriellen Pipettierens mit klassischen Glas- oder Einmalpipetten abzulösen. Als erstes weit verbreitetes System seiner Art etablierte es das Konzept des Repetierdispensers weltweit in der biomedizinischen Forschung. Es setzte den Standard für das schnelle Befüllen ganzer Versuchsreihen und bildete das mechanische Fundament für alle nachfolgenden, heute gebräuchlichen elektronischen und sensorunterstützten Dispensersysteme.