Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Verkauf ausschließlich an gewerbliche Kunden, Behörden, Universitäten, Institute.

Produktdetails anzeigen
gebrauchter Rezeptur-Siebsatz 10 cm Kressner-Siebe Apothekensiebe

gebrauchter Rezeptur-Siebsatz 10 cm Kressner-Siebe Apothekensiebe

Artikelnummer: K6f11.27
        Kategorie:         Analysensiebe etc.         Analysensiebe etc.    

12 Siebe + ein nicht mehr gutes Textilsieb


 

40,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:

12 Siebe + ein nicht mehr gutes Textilsieb


 

Beschreibung

Rezeptursiebe
Nenndurchmesser: 100 mm
Nenn-Maschenweiten/Größenbez.: 
Material d. Rahmens: Alu-Legierung
Lieferumfang: wie abgebildet
Zustand: gebraucht, gut, 12 Siebe + ein nicht mehr gutes Textilsieb
Weiteres:

  • Nenndurchmesser: 100 mm.
  • Effektiver Außendurchmesser der Siebeinsätze (Realdurchmesser) augenscheinlich etwas größer
  • Material der Rahmen und Schalen: Aluminium.
  • Material der Siebeinsätze: Edelstahl-Drahtgewebe für die groben Fraktionen, Polyamid- beziehungsweise Kunstfaser-Textilgewebe für die feinen Fraktionen.

Der Kressner-Siebsatz ist ein manuell zu bedienendes, kompaktes Analysensieb-System für Laboratorien. Es besteht aus einer passgenauen Aluminium-Auffangschale, mehreren auswechselbaren Sieb-Disks (Siebeinlagen) und einem abschließenden Metalldeckel. Das System zeichnet sich durch die Möglichkeit aus, die Gewebe-Einsätze flexibel in den Haltering einzulegen, anstatt für jede Maschenweite einen eigenen starren Metallrahmen lagern zu müssen.

Typische Anwendungsfelder und Einsatzbereiche:

  • Apothekenlaboratorien und pharmazeutische Rezepturen zur Herstellung von Pulvermischungen, Vorbereitung von Rohstoffen für Kapselbefüllungen oder Knetmassen sowie zur Zerkleinerungsprüfung.
  • Chemische und metallurgische Laboratorien zur schnellen Fraktionierung kleiner Pulvermengen und Schüttgüter.
  • Bodenmechanik, Geotechnik und Agrarlabore für die Bestimmung der Korngrößenverteilung von feinkörnigen Bodenproben, Sanden oder Substraten im Rahmen der Granulometrie.
  • Ausbildungsstätten und Universitäten für anschauliche mechanische Trennverfahren und Partikelgrößenanalysen im kleinen Maßstab.

Vorteile:

  • Hohe Platzersparnis im Labor, da ein einziger Grundrahmen mit variablen, flachen Siebeinsätzen ausreicht.
  • Kostengünstige Anschaffung und Erweiterung im Vergleich zu einem Turm aus voluminösen Einzelsieben mit fest verschweißten Geweben.
  • Leichte Reinigung der einzelnen Komponenten, da die Siebgewebe separat entnommen und im Ultraschallbad oder unter fließendem Wasser gespült werden können.
  • Geringes Eigengewicht durch die Verwendung von Aluminiumkomponenten für Schale und Deckel.
  • Sehr langlebige und robuste Konstruktion ohne anfällige mechanische oder elektronische Bauteile.

Nachteile:

  • Kein gleichzeitiges, gestapeltes Sieben mehrerer Fraktionen in einem Arbeitsgang möglich, da die Einsätze nacheinander einzeln in den Rahmen gelegt werden müssen.
  • Reines Handsieb-Prinzip, das einen höheren manuellen Arbeitsaufwand erfordert und nicht standardisiert für automatisierte Vibrationssiebmaschinen geeignet ist.
  • Verschleiß oder Dehnung der elastischen Textilgewebe-Ränder bei häufigem Wechsel oder unsachgemäßer Handhabung, was die Passgenauigkeit im Ring beeinträchtigen kann.
  • Geringerer Probendurchsatz und begrenztes Fassungsvolumen durch den kleinen Durchmesser von 10 cm.

Das Geräteprinzip basiert auf der klassischen Trennung von Feststoffgemischen durch Ausnutzung der unterschiedlichen Partikelgrößen (Separationstechnik). Ein disperses Stoffsystem wird auf das Siebgewebe aufgebracht und durch vordefinierte Maschenweiten in Durchgang (Unterkorn) und Rückstand (Überkorn) getrennt.

In der historischen Betrachtung geht dieses System auf die klassische Apothekenpraxis des 19. und 20. Jahrhunderts zurück. Bevor standardisierte, maschinelle Analysensiebe nach modernen DIN- oder ISO-Normen Einzug hielten, entwickelten Praktiker wie Kressner Systeme mit auswechselbaren Einsätzen, um Rezepturen effizienter sieben zu können. Diese Siebe wurden traditionell auch als Rezeptursiebe oder Apothekersiebe bezeichnet. Frühe Versionen wurden teilweise noch aus emailliertem Blech, Holz oder reinem Messing gefertigt. Die Einführung von Aluminiumrahmen und standardisierten Geweben aus Edelstahl sowie Kunstfaser-Textilgeweben modernisierte das Verfahren und machte den Kressner-Siebsatz zu einem Standardwerkzeug für die schnelle, unkomplizierte Hand-Siebung im Laboralltag.

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
unbekannt, Stemmer Landstr. 139, 32425 Minden, Deutschland, mail@laboreinkauf-de