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gebrauchtes Magnetrührgerät IKA RCO 1000 U/min 20W

gebrauchtes Magnetrührgerät IKA RCO 1000 U/min 20W

Artikelnummer: 83a606308
HAN: RCO
        Kategorie:         Rührer, Mühlen, Homogenisatoren         Rührer, Mühlen, Homogenisatoren    
  • übliche Gebrauchsspuren
  • insgesamt gut, gemessen am Alter sogar sehr gut
50,00 €
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  • übliche Gebrauchsspuren
  • insgesamt gut, gemessen am Alter sogar sehr gut
Stk.
Beschreibung

gebrauchtes Magnetrührgerät zur Anwendung im Labor
Marke/Typ:
IKA RCO
Zustand: technisch gut, optisch mit Gebrauchsspuren (siehe Fotos), Laufgeräusche (von 1: Neuzustand bis 5: beginnender Lagerschaden): 3+
Lieferumfang: Grundgerät wie abgebildet (Originalfotos) jedoch ohne Anschlusskabel ("Waffeleisenkabel" DIN 49491 mit Schutzkontakt
Eigenschaften:

  • stufenlose Drehzahlregelung von ca. 150-1000 U/min
  • 220V / 50 Hz / 25 W
  • Durchmesser des Tellers 125mm

Weiteres:

  • Gerätetyp: Elektromechanischer Labor-Magnetrührer
  • Drehzahlbereich: ca. 150 bis 1000 Umdrehungen pro Minute (stufenlos über analogen Drehregler einstellbar)
  • Leistungsaufnahme: 25 Watt (historische Leistungsstufe der frühen Generation)
  • Nennspannung: 220 Volt Wechselspannung
  • Frequenz: 50 bis 60 Hz
  • Elektrischer Anschluss: Integrierter 3-poliger Warmgeräte-Gerätestecker, umgangssprachlich als Bügeleisenstecker-Anschluss oder Heißgeräte-Stecker ausgeführt (mit Schutzkontakt!)
  • Gehäusefarbe: Dunkelblaugrau
  • Material des Gehäuses: Aluminiumguss / Metallgehäuse
  • Durchmesser der Stellplatte: 125 mm
  • Material der Stellplatte: Edelstahl (unbeheizte Ausführung)
  • Rührleistung maximal: Ausgelegt für bis zu 5 Liter Wasser bei Verwendung standardisierter Magnetrührstäbchen
  • Abmessungen Breite: ca. 150 mm
  • Abmessungen Tiefe: ca. 235 mm
  • Abmessungen Höhe: ca. 115 mm
  • Gewicht: ca. 1,5 kg bis 2,0 kg
  • Regelungsart: Analoge Elektronik zur stufenlosen Drehzahljustierung

Der IKA RCO in seiner historischen Ausführung ist ein kompakter, schwerer Labor-Magnetrührer ohne Heizfunktion. Markant für diese frühe Baureihe der Firma Janke und Kunkel ist die dunkelblaugraue Lackierung des Metallgehäuses sowie der rückseitige, dreipolige Anschlusskontakt, der für die Verwendung eines klassischen, textilummantelten Warmgerätekabels mit Bügeleisenkupplung ausgelegt ist. Die Drehzahl wird über ein mechanisches Stellrad an der Gehäusefront reguliert, welches gleichzeitig als Ein- und Ausschalter dient.
Typische Anwendungsfelder liegen in der nasschemischen Analytik, in biologischen und pharmazeutischen Laboren sowie im Ausbildungsbereich. Das Gerät dient vorrangig dem homogenen Vermengen von Flüssigkeiten, dem Lösen von Feststoffen in Lösungsmitteln sowie der Durchführung von klassischen Titrationen direkt im Glasgefäß (z. B. Erlenmeyerkolben oder Becherglas)

  • Vorteile: Extrem robustes, unempfindliches Aluminiumguss-Gehäuse mit langlebiger Hammerschlag-Lackierung, hohe Standfestigkeit auf dem Labortisch durch das hohe Eigengewicht, verschleißarmer Aufbau der internen Mechanik, einfache und intuitive Bedienung über ein einziges analoges Stellrad.
  • Nachteile: Veralteter und heute nicht mehr zeitgemäßer elektrischer Anschluss (Bügeleisenstecker, jedoch mit Schutzkontakt), fehlende digitale Drehzahl- oder Exaktwert-Anzeige, keine integrierte Heizfunktion für thermisch unterstützte Prozesse, keine Schnittstellen zur IT-gestützten Dokumentation (GLP-Konformität fehlt).

Das Geräteprinzip basiert auf der berührungslosen magnetischen Kopplung. Im Inneren des Gehäuses befindet sich ein Elektromotor, auf dessen Antriebswelle ein permanenter Dauermagnet montiert ist. Wird der Motor in Rotation versetzt, dreht sich dieser Magnet direkt unterhalb der Stellplatte aus Edelstahl mit. Ein in die Flüssigkeit des Laborgefäßes eingelegtes magnetisches Rührstäbchen (Rührfisch) richtet sich nach den magnetischen Feldlinien aus und rotiert synchron mit dem internen Magneten, wodurch das Medium effektiv durchmischt wird.
Geschichtlich betrachtet gehört der IKA RCO in dieser dunkelblaugrauen Ausführung in die Ära der 1960er bis frühen 1980er Jahre, als das Unternehmen Janke und Kunkel KG (IKA) den Laboralltag durch die Standardisierung elektronisch geregelter Magnetrührer maßgeblich prägte. Der Übergang von stoffummantelten Steckersystemen hin zu den heute üblichen Kaltgerätesteckern vollzog sich in dieser Epoche. Diese Generation von Geräten ersetzte zunehmend die sperrigen, mechanischen Überkopf-Rührwerke bei kleineren Probenmengen und gilt aufgrund ihrer nahezu unzerstörbaren Bauweise als Urvater der modernen Labor-Mischtechnik.

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
IKA-Werke GmbH & CO. KG, Janke & Kunkel-Str. 10, 79219 Staufen, Baden-Württemberg, Deutschland, info@ika.de, https://ika.de
Stk.