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gebrauchtes Messgerät für Frittieröl FRI-CHECK FCO-220.02

gebrauchtes Messgerät für Frittieröl FRI-CHECK FCO-220.02

Artikelnummer: 4a16
HAN: FCO-220.02
        Kategorie:         Sonstiges         Sonstiges    
  • Frying Oil Check
  • gebraucht
  • guter Zustand, Funktion einwandfrei
  • zur Qualitätsprüfung von Frittierölen
400,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:
  • Frying Oil Check
  • gebraucht
  • guter Zustand, Funktion einwandfrei
  • zur Qualitätsprüfung von Frittierölen
Stk.
Beschreibung

gebrauchtes Messgerät zur Qualitätsbestimmung von Frittierölen
Hersteller/Typ: Fri-Check Frying Oil Check FCO-220.02
Lieferumfang: wie abgebildet: Grundgerät, Anleitung (digit.)
Zustand: technisch tadellos, optisch mit moderaten Gebrauchsspuren (siehe Fotos)
Weiteres (aus der Anleitung):
Messgerät zur Beurteilung von gebrauchtem Fritierfett. Das Messprinzip beruht auf einer Viskositätsmessung, wobei hier die Fallzeit eines Metallzylinders bestimmt wird und nach entsprechender Kalibration der totale polare Anteil in Prozent auf einem Display ablesbar ist. Es handelt sich hier also um eine Messmethode auf der Basis der sich verändernden Stookes – Reibung.

Der Fri-Check ist ein Schnelltestgerät zur Bestimmung des thermisch-oxidativen Belastungszustandes von Frittierfetten und -ölen. Er besteht aus einem Messrohr und einer stationären Mess- und Steuereinheit. Die Mess-Ergebnisse werden in der Flüssigkristall-Anzeige dargestellt.
Über die standardmäßig eingebaute serielle Schnittstelle (RS 232) können die Messergebnisse gedruckt oder an einen Personalcomputer gesendet werden.

Viskosität und Dichte eines Fettes oder Öles nehmen beim Erhitzen zu, die Oberflächenspannung jedoch ab. Das Ausmaß der Änderung jeder dieser physikalischen Größen während des Erhitzens ist u. a. abhängig von der Natur des Öles. Wird nur ein Messprinzip angewandt, wäre eine Messung ohne eine vorherige Kalibrierung mit unbelastetem Frittierfett nicht möglich.
Thermisch unbelastete Fette und Öle weisen auch im Fri-Check deutliche Unterschiede in der Viskosität auf. Erst während des Erhitzens bilden sich je nach Art des Öles unterschiedliche Anteile an Artefakten und polymeren Produkten, die unter anderem auch strukturell verschieden sein können. Zum Beispiel weisen gesättigte Fette eine höhere Viskosität als ungesättigte Öle auf. Fettsäuren gesättigter Fette setzen aber stärker die Oberflächenspannung herab als Fettsäuren ungesättigter Fette. Erst durch die gleichzeitige Messung der drei physikalischen Grundgrößen Viskosität, Dichte und Oberflächenspannung ist es mit Fri-Check möglich, unabhängig von der Art des Öles die stofflichen Veränderungen infolge thermisch-oxidativer Abbaureaktionen zu beobachten. Eine Kalibrierung mit einem frischen Öl, wie bei vielen anderen physikalischen Verfahren, ist daher nicht mehr notwendig.

Fri-Check besteht aus einem Messrohr und einer Steuereinheit. Im Messrohr befindet sich ein Fallkörper, der beim Einführen des Messrohrs in der Steuereinheit magnetisch fixiert wird. Nach dem Einfüllen des zu untersuchenden Fettes/Öles in das Messrohr wird das Untersuchungsgut auf die Messtemperatur stabilisiert, was je nach Anfangstemperatur (möglich sind Temperaturen von 60 - 170 °C) einige Minuten dauern kann. Dann wird der Fallkörper ausgelöst und seine Fallzeit in dem Öl ermittelt.

Die Mess-Ergebnisse werden sowohl in U= Fri-Check-Einheiten als auch in PM% (= äquivalente polare und polymere Anteile) in der Flüssigkristall-Anzeige dargestellt. Der PM-Wert ist ein Maß für den thermisch-oxidativen Belastungsgrad eines Frittierfettes oder -öles.
Die Berechnung des PM-Wertes aus der Fallzeit basiert auf der Korrelation mit den durch chemische Analysen von sehr unterschiedlich zusammengesetzten und belasteten Fetten und Ölen ermittelten Daten für die polaren Anteile (TPM) und dem Gehalt an polymeren Triglyceriden (PTG).

Der PM-Wert entspricht weitgehend auch dem analytischen Wert für die polaren Anteile, ermittelt nach der IUPAC-Methode 2.507 (DGF Methode III-3b [1998]). Nach den Empfehlungen des 3. Internationalen Symposiums über Frittierfette 2000 der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft e.V. sind 24 % polare Anteile und 12 % polymere Triglyceride als eine Grenze der Genusstauglichkeit eines Frittierfettes anzusehen. Aus diesem Grunde wurde für die Berechnung der PM-Werte die Korrelation mit beiden Verfahren zugrunde gelegt.
24 % PM entspricht etwa 24 % polare Anteile und 12 % polymere Triglyceride. In einigen Ländern gelten z.T. höhere Richtwerte, dabei entsprechend 27 % PM 16 % polymere Triglyceride bzw. 27 % polare Anteile.

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Hersteller gemäß GPSR
FRI-CHECK
Stk.