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gebrauchter Pipettierhelfer Hirschmann pipetus junior ovp

gebrauchter Pipettierhelfer Hirschmann pipetus junior ovp

Artikelnummer: 17c12.16
GTIN: 4032053000551
HAN: 9902000
        Kategorie:         Pipetten & Dispenser         Pipetten & Dispenser    
  • Pipettenaufzieher für Pipetten aus Kunststoff und Glas von 0,1 - 200 mL
70,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:
  • Pipettenaufzieher für Pipetten aus Kunststoff und Glas von 0,1 - 200 mL
Beschreibung

Artikel: Hirschmann pipetus junior
Lieferumfang: wie abgebildet
Zustand: gebraucht, sehr gut
Weiteres (entspr. Herstellerangaben): 

  • Betriebsart: Manuell per Knopfdruck ohne Stromquelle
  • Volumenbereich: Für alle handelsüblichen Vollpipetten, Messpipetten und serologischen Pipetten von 0,1 Milliliter bis 200 Milliliter
  • Ansaugvolumen: ca. 2 Milliliter pro vollständigem Hub des Pumpknopfes
  • Gewicht: ca. 130 Gramm (ultraleichte Ausführung)
  • Gehäusematerial: Chemisch unempfindliches Polyamid 6 (PA6)
  • Pipettenhalter: Silikonadapter für dichten Sitz aller gängigen Glas- und Kunststoffpipetten
  • Filtertechnik: Serienmäßiger hydrophober Polytetrafluorethylen-Membranfilter (PTFE)
  • Überfüllschutz: Integriert durch die hydrophobe Filtermembran
  • Ventilsystem: Feindosierendes Auslaufventil und separater Ausblasknopf

Der pipetus junior von Hirschmann ist eine ergonomische, handbetriebene Pipettierhilfe zur sicheren und präzisen Handhabung von Flüssigkeiten im Labor. Das Gerät benötigt weder Stromkabel noch Akkus und wird rein mechanisch über Fingerdruck gesteuert. Ein Daumendruck auf den oberen Pumpknopf erzeugt das zum Ansaugen notwendige Vakuum, während die Flüssigkeitsabgabe feinfühlig über ein mechanisches Ventilsystem per Knopfdruck reguliert wird.

Typische Anwendungsfelder liegen im chemischen, biologischen und medizinischen Labor, im Apothekenlabor bei der Rezepturherstellung, im Qualitätskontrolllabor sowie in der Ausbildung an Schulen und Universitäten. Das Gerät wird überall dort eingesetzt, wo flüssige Medien exakt dosiert, umgefüllt oder titriert werden müssen, insbesondere in Umgebungen ohne direkte Stromversorgung oder beim Arbeiten mit aggressiven Chemikalien.

Vorteile:

  • Völlig stromunabhängiger Betrieb ermöglicht den flexiblen Einsatz an jedem Arbeitsplatz ohne Ladezeiten.
  • Sehr geringes Eigengewicht schont das Handgelenk und sorgt für ermüdungsfreies Arbeiten bei langen Pipettierserien.
  • Definiertes Aufziehen des Pipettiermediums bietet im Vergleich zu klassischen Saugbällen eine deutlich höhere Präzision.
  • Exakte Steuerung der Auslaufgeschwindigkeit über den ausgeübten Fingerdruck auf die Ventiltasten.
  • Zuverlässiger Schutz der Geräteinnenteile und der Anwender durch den integrierten PTFE-Membranfilter.
  • Hohe Kompatibilität durch den flexiblen Silikonadapter, der ein breites Spektrum an Pipettengrößen und Pipettentypen aufnimmt.

Nachteile:

  • Für sehr große Volumina ist mehrmaliges Drücken des Pumpknopfes erforderlich, da das Hubvolumen pro Druck auf ca. 2 Milliliter begrenzt ist.
  • Die Dosiergenauigkeit hängt direkt von der manuellen Geschicklichkeit und Feinfühligkeit des Anwenders ab.
  • Keine elektronische Programmierbarkeit oder automatisierte Serienpipettierung wie bei motorisierten Modellen möglich.
  • Regelmäßiger manueller Filterwechsel bei Kontamination oder Benetzung notwendig.

Das Geräteprinzip basiert auf einer rein mechanisch erzeugten Volumenverdrängung. Durch das Herunterdrücken des Pumpknopfes wird eine interne Kammer komprimiert und die Luft verdrängt. Beim Loslassen erzeugt das System ein Vakuum, das die Flüssigkeit in die angeschlossene Pipette saugt. Die Abgabe erfolgt hydrostatisch durch das Öffnen eines fein austarierten Ventils (OUT-Knopf), wodurch die Flüssigkeit kontrolliert ausläuft. Restmengen in Ausblaspipetten können über ein separates Ausblasventil (Blow-out-Knopf) per Luftstoß ausgetrieben werden.

Geschichtlich betrachtet revolutionierte die Einführung von mechanischen Pipettierhilfen wie der pipetus-Reihe in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Laborsicherheit fundamental. Zuvor war das hochgefährliche, direkte Mundpipettieren von Chemikalien und biologischen Proben weit verbreitet. Die Ablösung des klassischen, ungenauen Peleusballs durch ergonomische Pistolenformen mit Ventilknöpfen bedeutete einen Meilenstein für den Arbeitsschutz und die Präzision im Liquid Handling. Der pipetus junior etablierte sich dabei als die robuste, wartungsfreie und kostengünstige Alternative zu den aufkommenden elektrischen Akku-Pipettierhilfen.

 

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG, Hauptstraße 7-15, 74246 Eberstadt, Deutschland, info@hirschmannlab.de, https://hirschmannlab.de