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gebrauchtes HPLC-Schaltventil Merck

gebrauchtes HPLC-Schaltventil Merck

Artikelnummer: K8b18.04
        Kategorie:         Chromatografie         Chromatografie    
  • einfaches 2-Positionen-Umschaltventil (LOAD / INJECT) mit Stativklemme
  • Manuelles 6-Port-Injektionsventil für HPLC-Systeme
  • mit Stativbefestigung
70,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:
  • einfaches 2-Positionen-Umschaltventil (LOAD / INJECT) mit Stativklemme
  • Manuelles 6-Port-Injektionsventil für HPLC-Systeme
  • mit Stativbefestigung
Stk.
Beschreibung

Hersteller/Typ/Artikel: Merck 2-Positionen-Umschaltventil (LOAD / INJECT) mit Stativklemme
Zustand: Gebrauchsspuren, gut
Lieferumfang: wie abgebildet, kein weiteres Zubehör 
Weiteres: 

  • Ventiltyp: Manuelles 6-Port-Injektionsventil für HPLC-Systeme
  • Funktion: 2-Positionen-Umschaltventil (LOAD / INJECT) mit Stativklemme
  • Ventilprinzip: Rotationsventil mit Stator und Rotor
  • Anzahl Anschlüsse: 6 Ports
  • Schaltpositionen: 2 (LOAD und INJECT)
  • Befestigung: Integrierte Stativklemme mit Knebelschraube zur flexiblen Gehäuse- oder Stativmontage
  • Anschlussart: Kapillaranschlüsse mit Standard 1/16 Zoll Fitting-Verschraubungen

Manuelles Probenaufgabeventil zur präzisen Dosierung flüssiger Proben in die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) und Chromatographiesysteme. Das Ventil dient dazu, ein definiertes Probenvolumen über eine externe Probenschleife (Sample Loop) verlustfrei in den eluentenführenden Hochdruckstrom einzuschleusen. Hauptanwendungsfelder sind die analytische Chemie, präparative Chromatographie, pharmazeutische Wirkstoffanalyse, Lebensmittelanalytik sowie Forschung und Qualitätssicherung im Labor.

Vorteile:

  • Sehr präzise und reproduzierbare Probenaufgabe durch festes Schleifenvolumen
  • Einfache und robuste manuelle Bedienung ohne komplexe Automatisierungselektronik
  • Flexible Befestigung am Laborgestell dank integrierter Klemme
  • Hohe chemische Beständigkeit der verwendeten Kunststoffe und Materialien
  • Geringes Totvolumen an den Anschlüssen

Nachteile:

  • Kein automatisierter Durchsatz für große Probenserien möglich
  • Manuelle Fehlerquelle bei ungleichmäßiger Umschaltung oder falschem Füllvolumen
  • Verschleiß der inneren Rotor-Dichtung bei häufiger Benutzung
  • Manuelle Injektion erfordert ständige Anwesenheit des Bedieners

Das Grundprinzip des 6-Port-Injektionsventils basiert auf einem Drehschieberventil mit zwei definierten Schaltstellungen. In der Position LOAD ist die Probenschleife vom Hauptstrom getrennt und drucklos. Die Probe wird mit einer Dosierspritze manuell in die Schleife gefüllt, während das Lösungsmittel von der Pumpe direkt zur Säule fließt. Beim Umschalten auf INJECT wird die Probenschleife in den Eluentenstrom geschaltet, sodass das Lösungsmittel die Probe vollständig zur Trennsäule spült.

Geschichtlich entwickelte sich diese Technik in den 1970er Jahren mit dem Durchbruch der modernen HPLC. Pionierarbeit leistete hierbei die Firma Rheodyne, deren 6-Port-Ventilarchitektur zum weltweiten Industriestandard wurde. Merck integrierte diese bewährten Ventilsysteme in eigene Chromatographie-Aufbauten und HPLC-Anlagen (wie die klassischen Merck-Hitachi-Serien), um Forschern eine zuverlässige Probenaufgabe zu ermöglichen.

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Merck KGaA, Frankfurter Straße 250, 64293 Darmstadt, Deutschland, service@merckgroup.com, https://merckgroup.com
Stk.