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gebrauchter Reagenzglasschüttler Vortexer IKA Vibrofix VF1

gebrauchter Reagenzglasschüttler Vortexer IKA Vibrofix VF1

Artikelnummer: K6e607314
HAN: VF1
        Kategorie:         Rührer, Mühlen, Homogenisatoren         Rührer, Mühlen, Homogenisatoren    
  • übliche Gebrauchsspuren - insgesamt guter Zustand
90,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
  • übliche Gebrauchsspuren - insgesamt guter Zustand
Beschreibung

Artikel: Reagenzglas-Schüttler
Hersteller/Typ: IKA VF 1
Zustand: gebraucht, Gebrauchsspuren aber optisch durchaus noch ansprechend, technisch intakt
Lieferumfang: wie abgebildet, inkl. Netzkabel und Standardaufsatz
Daten:

Der IKA Vibrofix VF1 ist ein robuster, kompakter Wirbelmischer (Vortexer) für das Labor, der Flüssigkeiten in Reagenzgläsern und Reaktionsgefäßen durch einen exzentrischen Antrieb homogenisiert. Er bietet einen stufenlos einstellbaren Drehzahlbereich von 500 bis 2500 Umdrehungen pro Minute und kann sowohl im Dauerbetrieb als auch im Touch-Modus genutzt werden. Zu den Vorteilen zählen die hohe Standfestigkeit und einfache Reinigung, während die Konstruktion aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Janke & Kunkel) als Paradebeispiel für langlebige deutsche Labortechnik gilt. [1, 2]

Technische Daten

  • Spannung: 220 Volt
  • Frequenz: 50 bis 60 Hertz
  • Leistungsaufnahme: 50 Watt
  • Schüttelfrequenz stufenlos einstellbar: ca. 500 bis 2500 Umdrehungen pro Minute
  • Durchmesser des Schütteltellers Standardaufsatz: 30 Millimeter
  • Breite des Gehäuses: 130 Millimeter
  • Tiefe des Gehäuses: 160 Millimeter
  • Höhe des Gehäuses: 165 Millimeter
  • Gewicht: ca. 3,5 Kilogramm
  • Betriebsarten: Dauerbetrieb und Touchbetrieb (Kurzzeitbetrieb durch Aufsetzen des Gefäßes)


Das Gerät ist ein klassischer Wirbelmischer beziehungsweise Tischschüttler für den Einsatz im Laborbereich. Es dient dem schnellen Durchmischen und Homogenisieren von Flüssigkeiten in kleinen Gefäßen. Der Antrieb erfolgt elektronisch geregelt über einen Exzentermechanismus, der die Schüttelbewegung erzeugt. Der Start des Mischvorgangs kann entweder manuell über den Kippschalter auf Dauerbetrieb geschaltet werden oder erfolgt automatisch im Touch-Modus, sobald ein Probengefäß von oben auf den elastischen Gummiaufsatz gedrückt wird.
Typische Anwendungsfelder sind:

  • Homogenisieren von Proben in Teströhrchen, Reagenzgläsern und Eppendorf-Röhrchen.
  • Aufschütteln von Zellsuspensionen in der Mikrobiologie und Molekularbiologie.
  • Mischen von chemischen Reagenzien in analytischen Laboratorien.
  • Auflösen von Feststoffen in flüssigen Medien im Chemie- und Pharmazielabor.
  • Dispergieren von Pigmenten in kleinen Probenmengen.


Vorteile:

  • Sehr robustes und langlebiges Gehäuse für den harten Laboralltag.
  • Hohe Standfestigkeit durch massives Eigengewicht und vibrationsdämpfende Gerätefüße.
  • Flexibler Einsatz durch die Kombination aus Permanentbetrieb und materialschonendem Touch-Start.
  • Präzise einstellbare Drehzahl über ein analoges Drehrad zur Anpassung an viskose oder empfindliche Proben.
  • Einfache Reinigung des elastischen Gummitellers bei Kontaminationen.

Nachteile:

  • Älteres Modell ohne moderne Digitalanzeige für die exakte Drehzahlüberwachung.
  • Keine direkte PC-Schnittstelle zur automatisierten Dokumentation der Parameter.
  • Aufgrund der kompakten Bauweise primär für die Bearbeitung von jeweils nur einem Probengefäß im Touch-Modus ausgelegt.


Das Funktionsprinzip des Gerätes basiert auf dem Vortex-Verfahren, das auch als Wirbelmischer-Prinzip bekannt ist. Ein kleiner Elektromotor treibt eine Antriebswelle an, die mit einem Exzenter verbunden ist. Diese exzentrische Anordnung versetzt den oberen Schüttelaufsatz in eine kreisförmige Orbitalbewegung. Wenn ein Probengefäß wie ein Reagenzglas auf diesen vibrierenden Aufsatz gedrückt wird, überträgt sich die Schwingung auf die Flüssigkeit im Inneren. Dadurch entsteht ein hydrodynamischer Strudel beziehungsweise Wirbel, der die verschiedenen Phasen oder Komponenten der Probe innerhalb von Sekundenbruchteilen homogen miteinander vermischt, ohne dass mechanische Rührstäbe in das Gefäß eingeführt werden müssen.
Geschichtlich gehört dieses Modell zur Epoche der klassischen Laborgerätekultur der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, in der mechanische Robustheit und analoge Zuverlässigkeit im Vordergrund standen. Produziert unter der traditionsreichen Firmenbezeichnung Janke und Kunkel Labortechnik, steht das Modell für den Übergang von rein mechanischen Schüttlern zu elektronisch geregelten Kompaktgeräten. Es prägte über Jahrzehnte hinweg das Bild von medizinischen, biologischen und chemischen Instituten weltweit und gilt aufgrund seiner Langlebigkeit bis heute als Paradebeispiel für langlebige deutsche Labortechnik.

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
IKA-Werke GmbH & CO. KG, Janke & Kunkel-Str. 10, 79219 Staufen, Baden-Württemberg, Deutschland, info@ika.de, https://ika.de