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unbenutzt ovp, Spritze 10mL 200°C autoklavierbar

unbenutzt ovp, Spritze 10mL 200°C autoklavierbar

Artikelnummer: K8b18.50
  • Injecta Steinach Original-Record-Spritze mit Sikoflex-Dichtung (thermo-stahl-sikoflex) 10 cm³
  • Metallkolben
  • 200°C-autoklavierbar
10,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:
  • Injecta Steinach Original-Record-Spritze mit Sikoflex-Dichtung (thermo-stahl-sikoflex) 10 cm³
  • Metallkolben
  • 200°C-autoklavierbar
Stk.
Beschreibung

Artikel: Glasspritze mit Metallkolben
Hersteller:
Typ: 10 ccm 
Erhaltung: unbenutzt, in Originalverpackung

Weiteres:

  • Modellbezeichnung: Injecta Steinach Original-Record-Spritze mit Sikoflex-Dichtung (thermo-stahl-sikoflex) 10 cm³
  • Hersteller: VEB Injecta Steinach (Kombinat Medizin- und Labortechnik Leipzig - MLW)
  • Herkunft: Made in GDR (DDR)
  • Nennvolumen: 10 cm³ (10 ml)
  • Dichtungssystem: Sikoflex-Dichtungsringe (auswechselschnele Ersatz-Sikoflex-Dichtungen)
  • Sterilisation: Trockensterilisation und Heißluft bis 200 °C sowie Autoklavieren
  • Ansatz / Konus: Original-Record-Konus (Metall-Ansatz)
  • Spezial-Verbindung: Spezialverbindung von Glas zu Metall für hohe Temperatur-Resistenz
  • Austauschbarkeit: Vollständig austauschbar (jeder Kolben passt zu jedem Zylinder gleicher Spritzengröße, Einzelteile und Ersatzzylinder separat nutzbar)
  • Lieferumfang-Zusatz: Inklusive Original-Beipackzettel / Gebrauchsanweisung in der Originalverpackung

Bei dem vorliegenden Artikel handelt es sich um eine originale DDR-Wiederverwendungs-Glasspritze des Typs "thermo-stahl-sikoflex" (System Original-Record) vom Hersteller VEB Injecta Steinach (MLW) inklusive der originalen Gebrauchsanweisung. Die Spritze besitzt ein Fassungsvermögen von 10 cm³ (10 ml) und ist mit auswechselbaren Sikoflex-Dichtungsringen ausgestattet, die eine hundertprozentige Dichtheit ohne Medikamentenverlust gewährleisten. Durch die Spezialverbindung von Glas und Metall ist die Spritze bis 200 °C im Autoklav oder in Heißluft trockensterilisierbar. Das "austauschbar"-Prinzip erlaubt das sekundenschnelle Auswechseln von Ersatzdichtungen sowie das beliebige Kombinieren von Kolben und Zylindern gleicher Spritzengröße.

Typische Anwendungsfelder:

  • Historische Medizintechnik, Tiermedizin, Pharmazie und Laboratoriumstechnik
  • Dosierung von flüssigen Medien, Ölen und Reagenzien im Labor
  • Sammel- und Anschauungsobjekt für DDR-Medizintechnik, Requisite und Museen

Vorteile:

  • Hundertprozentige Dichtheit durch spezialgefertigte Sikoflex-Dichtungsringe
  • Hohe Temperatur-Resistenz bis 200 °C (geeignet für Trockensterilisation und Autoklav)
  • Hohe Ökonomie: Sämtliche Einzelteile, Kolben, Zylinder und Sikoflex-Dichtungen sind untereinander austauschbar
  • Robuste Spezialverbindung von Glas zu Metall verhindert Medikamentenverlust und Schäden
  • Inklusive gebrauchsspezifischer Original-Anleitung und Originalverpackung

Nachteile:

  • Dichtungsringe reagieren laut Anleitung empfindlich auf Äther oder Benzin
  • Für Eiweiß- oder Medikamentenrückstände ist eine sofortige gründliche Spülung mit Aqua-Dest erforderlich (Gefahr von braunem Belag nach Trockensterilisation)
  • Klassischer Record-Konus (nicht direkt mit modernen Luer-Lock-Kanülen ohne Adapter nutzbar)
  • Nur für Labor-, Dosiervorgänge, Sammlungen oder Requisite (nicht für die moderne Humanmedizin nach MDR/MPG)

Das Funktionsprinzip kombiniert den dichten Kolbenhub einer Präzisionsspritze mit der Elastizität von Sikoflex-Dichtungsringen. Der Kolben erzeugt im temperaturfesten Glaskörper einen sauberen Unter- bzw. Überdruck zum Ansaugen und präzisen Dosieren von Medien. Die Sikoflex-Dichtungen schließen dabei den Kolbenraum leckfrei ab.

Die beiliegende Anleitung nennt explizite Nutzungshinweise:

  • Vor dem ersten Gebrauch ist der Zylinder mit einem Leinentuch auszuwischen, gründlich zu reinigen, durchzuspülen, zu trocknen und zu sterilisieren.
  • Nach Gebrauch müssen Flüssigkeitsreste durch mehrmaliges Spülen entfernt werden (ölhaltige Medien ggf. durch Auskochen beseitigen).
  • Spülung mit Aqua-Dest ist unerlässlich, da eiweißhaltige Medien oder Medikamentenrückstände nach der Trockensterilisation stark haftende braune Beläge bilden.
  • Sterilisation erfolgt im Autoklav oder in Heißluft bis max. 200 °C.










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Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Laboreinkauf.de, Stemmer Landstr. 139, 32425 Minden, Deutschland, mail@laboreinkauf.de, https://laboreinkauf.de
Stk.