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gebrauchte Zentrifuge Abbott 10900 U/min für 1,5 - 2mL Mikroreaktionsröhrchen

gebrauchte Zentrifuge Abbott 10900 U/min für 1,5 - 2mL Mikroreaktionsröhrchen

Artikelnummer: 101c607316
HAN: 75003530/02
        Kategorie:         Medizinische Labortechnik         Medizinische Labortechnik    
  • Fertigung durch Kendro/Heraeus Clinifuge, basierend auf der Labofuge 200
  • Gehäuse etwas vergilbt, aber insgesamt guter Zustand
300,00 €
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Hersteller:
  • Fertigung durch Kendro/Heraeus Clinifuge, basierend auf der Labofuge 200
  • Gehäuse etwas vergilbt, aber insgesamt guter Zustand
Stk.
Beschreibung

Hersteller/Typ: Heraeus Clinifuge 200 in Sonderkonfiguration für Abbott
Rotor: Festwinkelrotor #3766 für 24 x 1,5-2mL Eppies
Lieferumfang:

  • Zentrifuge mit Netzkabel 75003530
  • Festwinkelrotor 75003766 + Rotordeckel
  • Anleitung Clinifuge als pdf
    kein weiteres Zubehör

Zustand: gebraucht, moderate Gebrauchsspuren, technisch sehr gut, Gehäuse vergilbt

Weiteres:  

  • Gerätebezeichnung: Heraeus Clinifuge (Sonderkonfiguration für Abbott)
  • Hersteller: Kendro Laboratory Products (Heraeus)
  • Vertriebs-Label: Abbott Laboratories
  • Katalognummer: 75003530/02
  • Seriennummer: 40352994
  • Baujahr: 2004
  • Maximalgeschwindigkeit: 10900 Umdrehungen pro Minute
  • Maximale relative Zentrifugalkraft (RCF): 10500 g
  • Rotor-Kompatibilität: High-Speed Mikroliter-Festwinkelrotor
  • Rotor-Artikelnummer: #3766 (Katalognummer 75003766)
  • Rotor-Kapazität: 24 Plätze für Mikroliterröhrchen
  • Netzspannung: 230 Volt Wechselspannung
  • Netzfrequenz: 50 / 60 Hertz
  • Stromaufnahme: 1,25 Ampere
  • Leistungsaufnahme: 140 Watt
  • Antrieb: Wartungsfreier bürstenloser Induktionsmotor
  • Steuerung: Mikroprozessorgesteuert mit digitaler LED-Anzeige

Das Gerät ist eine kompakte High-Speed-Mikrozentrifuge, die auf der technischen Plattform der Heraeus Clinifuge (Kendro Laboratory Products) basiert.
Diese Ausführung wurde im Jahr 2004 speziell für den Diagnostikkonzern Abbott Laboratories gefertigt, gelabelt und direkt in dessen Systemumgebungen integriert.
Durch die Bestückung mit dem spezialisierten Aluminium-Festwinkelrotor #3766 weicht das System von der klinischen Standardausführung ab und erzielt eine hohe Enddrehzahl von 10900 Umdrehungen pro Minute für beschleunigte Separationen.
Die Steuerung erfolgt mikroprozessorgesteuert über eine Folientastatur, wobei separate digitale LED-Felder die Drehzahl und die Restlaufzeit präzise visualisieren.
Ein integriertes Selbstdiagnosesystem überwacht jeden Zentrifugationslauf und meldet Fehlbedienungen oder Unwuchten direkt über standardisierte Fehlercodes.
Typische Anwendungsfelder sind molekularbiologische, biochemische und immunologische Labore, die Probenaufbereitungen im Mikrolitermaßstab durchführen.
Hauptanwendungen umfassen die schnelle Sedimentation von zellulären Bestandteilen, die Isolierung von Nukleinsäuren (DNA und RNA) für PCR-Protokolle sowie die Klärung proteinreicher Überstände.
In medizinischen Zentrallaboren dient die Einheit zur schnellen Probenvorbereitung im direkten Verbund mit nachgeschalteten Abbott-Analysenautomaten.

Vorteile:

  • Enorme Zeitersparnis bei Mikro-Separationen im Labor durch die hohe Maximaldrehzahl von 10900 Umdrehungen pro Minute und 10500 x g.
  • Hoher Durchsatz im Mikroliterbereich dank der großzügigen Rotorkapazität von 24 Plätzen für Standard-Reaktionsgefäße.
  • Wartungsarmer und leiser Betrieb des Antriebs durch bürstenlose Induktionstechnologie ohne mechanischen Kohleverschleiß.
  • Der High-Speed-Aluminiumrotor #3766 bietet eine gute mechanische Langlebigkeit
  • Direkte funktionale Abstimmung und nahtlose optische Integration innerhalb bestehender Abbott-Laborarbeitsplätze der damaligen Systemgeneration.

Nachteile:

  • Reines Luftkühlungs-Konzept kann bei dauerhafter Nutzung im maximalen Drehzahlbereich zu einer systembedingten Erwärmung temperaturempfindlicher Proben führen.
  • Die Spezialisierung des Rotors auf Mikroliterröhrchen schließt die direkte Zentrifugation von großen Primärblutröhrchen ohne Rotorwechsel aus.
  • Aufgrund des Baujahrs 2004 ist die werkseitige Bevorratung mit herstellerspezifischen Elektronik-Ersatzteilen oder Platinen herstellerseitig abgekündigt.

Das physikalische Funktionsprinzip dieser Tischzentrifuge nutzt die Zentrifugalkraft zur künstlichen Beschleunigung von natürlichen Sedimentationsvorgängen.
Durch die hohe Rotationsfrequenz des Festwinkelrotors #3766 werden die Proben einer vielfachen Erdbeschleunigung ausgesetzt.
Dies bewirkt, dass sich Phasen mit höherer Dichte in kürzester Zeit als festes Pellet am äußeren Boden der Mikroliterröhrchen abscheiden, während flüssige Phasen geringerer Dichte als Überstand getrennt werden.
Geschichtlich fällt das Herstellungsjahr 2004 in eine Phase massiver Konsolidierungsprozesse innerhalb der weltweiten Labortechnik-Industrie.
Heraeus, als traditionsreicher deutscher Pionier im Zentrifugenbau, hatte seine renommierte Laborsparte zu dieser Zeit unter der Firmierung Kendro Laboratory Products organisiert.
Nur kurze Zeit später wurde diese Struktur vollständig in den globalen Thermo-Scientific-Konzern eingegliedert.
Gleichzeitig stieg in den Laboren der Bedarf an kompakten, aber extrem leistungsstarken Tischgeräten für die aufkommende molekulare Diagnostik.
Um Kunden schlüsselfertige Komplettsysteme aus Reagenzien und Hardware anzubieten, schlossen große Diagnostik-Anbieter wie Abbott strategische Erstausrüster-Partnerschaften (OEM).
Das auf dem Typenschild dokumentierte Zusammenspiel der Kendro-Fertigung in Osterode mit dem Vertriebs-Label von Abbott ist ein klassisches Zeugnis dieser Epoche

 

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Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Thermo Electron LED GmbH, Robert-Bosch-Straße 1, 63505 Langenselbold, Hessen, Deutschland, info.labequipment.de@thermofisher.com, https://thermofisher.com
Stk.