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neue Filternutsche ROBU 50 ml Sinterglas-Fritte Por. 4

neue Filternutsche ROBU 50 ml Sinterglas-Fritte Por. 4

Artikelnummer: K8b18.09
HAN: 21501
        Kategorie:         Nutschen, Filtriergeräte         Nutschen, Filtriergeräte    
  • unbenutzt, ovp
15,00 €
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Hersteller:
  • unbenutzt, ovp
Stk.
Beschreibung

Artikel: ROBU Trichter mit Sinterglasfritte Por. 4
Zustand: unbenutzt ovp
Lieferumfang: wie abgebildet, kein weiteres Zubehör

Weiteres:

  • Modellbezeichnung: Filternutsche 50 ml Por. 4
  • Hersteller: ROBU Glasfilter-Geräte GmbH
  • Artikelnummer: 21504
  • Werkstoff: Borosilikatglas 3.3 (VitraPOR)
  • Nennvolumen: 50 ml
  • Porigkeit / Porosität: Porosität 4 (Por. 4)
  • Porengröße: 10 µm bis 16 µm (Mikrometer)
  • Plattendurchmesser: ca. 35 mm bis 40 mm
  • Autoklavierbar und temperaturbeständig: Bis ca. 500 °C

Bei dem vorliegenden Laborgerät handelt es sich um eine präzise gefertigte Glas-Filternutsche der ROBU Glasfilter-Geräte GmbH mit einem Volumen von 50 ml und einer Porosität 4. Die Nutsche besteht aus chemisch hochfestem Borosilikatglas 3.3 und besitzt eine fest eingeschmolzene Glassinterplatte (VitraPOR). Durch die feine Porigkeit der Porosität 4 mit Porenweiten zwischen 10 und 16 Mikrometern eignet sich dieser Nutschenfilter ideal zum Abfiltrieren sehr feiner Niederschläge, zur Feinfiltration im analytischen Chemie-Labor, zum Sammeln feinkörniger Sedimente sowie zur Klärfiltration in der Präparations- und Synthesechemie. Das Filtrationsgefäß wird üblicherweise über einen Gummikonus oder Laborsaugring auf eine Saugflasche aufgesetzt und im Vakuum betrieben.

Typische Anwendungsfelder:

  • Analytische Chemie und Gravimetrie zum Filtrieren und Wiegen feinster Niederschläge
  • Präparative organische und anorganische Chemie zur Fest-Flüssig-Trennung
  • Pharmazeutische Laboratorien und Biochemie zur Klärung feiner Suspensionen
  • Spurenanalyse und mikrobiologische Laborarbeiten zur Abscheidung feinstmöglicher Feststoffe

Vorteile:

  • Hohe chemische Beständigkeit gegenüber fast allen Säuren, aggressiven Medien und organischen Lösemitteln durch Borosilikatglas 3.3
  • Keine Faserabgabe oder Probenkontamination im Vergleich zu Papierfiltern
  • Wiederverwendbar und durch thermische sowie chemische Reinigung leicht zu regenerieren
  • Sehr feines Rückhaltevermögen für kleinstteilige Feststoffe durch Porosität 4 (10–16 µm)
  • Transparente Bauweise ermöglicht direkte optische Kontrolle des Filtrationstempos und des Filterkuchens

Nachteile:

  • Stoß- und bruchempfindlich bei unsachgemäßer mechanischer Beanspruchung
  • Längere Filtrationsdauer bei viskosen Medien aufgrund der sehr feinen Porenweite
  • Erfordert gründliche Reinigung nach dem Einsatz, um ein Verstopfen der Sinterporenscheibe zu vermeiden

Das Funktionsprinzip der Filternutsche basiert auf der physikalischen Mikrosiebung unter Druckdifferenz (Vakuumfiltration). Die flüssige Suspension wird in den oberen Trichter gefüllt. Durch Anlegen eines Unterdrucks an der darunterstehenden Saugflasche wird die Flüssigkeit durch die poröse Sinterglasscheibe gezogen, während der Feststoff als Filterkuchen auf der Glasfritte zurückbleibt.

Sinterglasfilter wurden Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, um die Mängel klassischer Papier- und Baumwollfilter bei aggressiven Chemikalien zu überwinden. Das deutsche Unternehmen ROBU hat sich auf die Herstellung hochreiner VitraPOR-Glasfilter spezialisiert, die durch definiertes Zusammenbacken (Sintern) von Glaspartikeln exakt steuerbare Porenweiten garantieren

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
ROBU Glasfilter-Geräte GmbH, In den Nachlässen 11, 57647 Hattert, Deutschland, info@robu.de, https://robu.de
Stk.