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gebrauchte Zentrifuge Runne für Eppendorfgefäße 13.000 U/Min

gebrauchte Zentrifuge Runne für Eppendorfgefäße 13.000 U/Min

Artikelnummer: K2d1010
        Kategorie:         Laborzentrifugen         Laborzentrifugen    
  • techn. ok, optisch mit erheblichen Alters- und Gebrauchsspuren
  • Rotor vermutlich nicht original
40,00 €
exkl. USt. , zzgl. Versand
Hersteller:
  • techn. ok, optisch mit erheblichen Alters- und Gebrauchsspuren
  • Rotor vermutlich nicht original
Beschreibung

gebrauchte Zentrifuge für Eppendorf-Tubes u.ä.
Hersteller/Typ:
Runne
Zustand: Antrieb ok, optisch mit deutlichen Gebrauchsspuren, mind. eine Gehäuseschraube fehlt
Lieferumfang: wie abgebildet: komplett mit Festwinkel-Rotor für Eppendorf-Tubes - der Rotor kratzt beim Öffnen am Deckel.
Eingeschränkte Gewährleistung:  Das Gerät hat viele Jahre lang bis zum Schluss in dieser Konfiguration gearbeitet. Aufgrund des Alters und des mir nicht bekannten Rotors schließe ich jedoch jegliche Sachmängelhaftung aus. Sie erwerben das Gerät ausschließlich als Ersatzteilspender.
weitere Daten/Infos:

  • Sicherheitsverschluss f. den Deckel ist vorhanden
  • Baujahr: 1979
  • Hersteller: Die Firma Runne (Heidelberg) existiert in dieser Form nicht mehr; der Markt für Laborzentrifugen wurde später stark von Marken wie Eppendorf, Hettich oder Sigma dominiert. Die Gehäusefarbe Orange war damals ein typisches Design-Merkmal dieser Epoche (oft als Kontrast zu den grauen Laborräumen).
  • Leistung (220V / 1,5A): Die elektrische Leistungsaufnahme beträgt rechnerisch rund 330 Watt (220 V × 1,5 A). Für eine Tischzentrifuge dieser Größe ist das ein kräftiger, robuster Universalmotor (Reihenschlussmotor).
  • Drehzahl (13.000 U/min): Dies ist eine beachtliche Geschwindigkeit für ein Gerät von 1979. Solche Drehzahlen werden benötigt, um sehr kleine Partikel oder Blutzellen effizient zu sedimentieren. Bei vollem Radius des Rotors erzeugt das Gerät schätzungsweise eine relative Zentrifugalkraft (RZB / RCF) von über 15.000 × g
  • Gefahr von Rotor-Ermüdung (Sehr wichtig!): Aluminium- oder Kunststoffrotoren altern. Durch die extremen Fliehkraft-Belastungen bei 13.000 U/min können im gealterten Material Haarrisse entstehen. Wenn ein Rotor bei Höchstgeschwindigkeit birst, fliegt er mit der Wucht einer Handgranate auseinander. Lassen Sie den Rotor vor der Nutzung visuell penibel auf Risse oder Korrosion (insbesondere Lochfraß) prüfen.
  • Fehlende Sicherheitsfeatures: Geräte von 1979 verfügen in der Regel nicht über moderne Schutzmechanismen wie eine automatische Unwuchterkennung oder eine elektromagnetische Deckelverriegelung, die das Öffnen während des Laufs verhindert. Wenn die Zentrifuge ungleichmäßig beladen ist, kann sie "wandern" oder heftig ausschlagen.
  • Elektrische Sicherheit: Nach über 45 Jahren können Kabelisolierungen brüchig und die Entstörkondensatoren des Motors defekt sein (Gefahr von Kurzschluss oder Rauchentwicklung beim Einschalten).
  • Verschleißteile: Bei Motoren aus dieser Zeit müssen regelmäßig die Kohlebürsten kontrolliert und ausgetauscht werden, da sie sich abnutzen. Wenn die Zentrifuge im Betrieb stark funkt oder unrund hochläuft, sind meist die Kohlen oder die Lager verschlissen.

 

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Thermo Electron LED GmbH, Robert-Bosch-Straße 1, 63505 Langenselbold, Hessen, Deutschland, info.labequipment.de@thermofisher.com, https://thermofisher.com