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gebrauchtes Nephelometer HACH TU 5200 EPA RFID Trübungsmessgerät

gebrauchtes Nephelometer HACH TU 5200 EPA RFID Trübungsmessgerät

Artikelnummer: K9a6061514
HAN: LPG442.52.03012
        Kategorie:         Spektrometer, Refraktometer...         Spektrometer, Refraktometer...    
  • sehr guter, gebrauchter Zustand
  • funktionstüchtig
2.000,00 €
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  • sehr guter, gebrauchter Zustand
  • funktionstüchtig
Beschreibung

Artikel: gebrauchtes Nephelometer
Hrsteller/ Typ: Hach TU5200 (EPA) RFID (es handelt sich NICHT um die ISO-Variante*
Lieferumfang: Gerät wie abgebildet, kein weiteres Zubehör, Anleitung auf dem gerät und auf Wunsch als pdf
Erhaltung: gebraucht, funktionstüchtig, Kalibrierkit außerhalb des MHD
Weitereres (Herstellerangaben, Hard- und Softwareversion nicht zwingenderweise übereinstimmend):

  • Optische Lichtquelle: Laserdiode der Klasse 2 mit einer Wellenlänge von 650 nm (sichtbares Rotlicht), vollkonform zur amerikanischen Richtlinie US EPA Method 180.1
  • Maximale Ausgangsleistung der Laserquelle: 0,55 mW
  • Messprinzip: Patented 360 Grad mal 90 Grad Detection (Rundum-Erfassung des gestreuten Laser-Rotlichts im rechten Winkel zur Probenachse)
  • Messbereich nach EPA-Standard: 0 bis 700 NTU / FNU / FNMU / FAU sowie 0 bis 100 Milligramm pro Liter
  • Auflösung: 0,0001 NTU / FNU / FTU / EBC
  • Genauigkeit des Sensors: plus minus 2 Prozent des Messwerts oder plus minus 0,01 NTU im Spektrum von 0 bis 40 NTU (es gilt der jeweils höhere Wert)
  • Wiederholbarkeit der Messergebnisse: Besser als 1 Prozent des aktuellen Messwerts oder plus minus 0,002 NTU auf Formazin im Bereich von 0 bis 40 NTU bei 25 Grad Celsius
  • Optischer Streulichtpegel (Stray Light): Weniger als 0,010 NTU (10 mNTU)
  • Integrierte Funktechnologie: RFID-Schnittstelle (Radio-Frequency Identification) zur berührungslosen Erkennung von entsprechend codierten Probenküvetten, Kalibrier-Fläschchen und Bediener-Ausweisen
  • Daten-Protokollspeicher: Interner Digitalspeicher für bis zu 20000 vollständige Datensätze (unterteilt in Einzelmesswerte, Kalibrierprotokolle und Verifizierungsdaten)
  • Datenschnittstellen: 1 x USB Typ A für Peripheriegeräte wie Barcodescanner, Tastaturen oder Speichermedien, 1 x USB Typ B für PC-Direktanschluss, 1 x Ethernet LAN RJ45 für die IT-Netzwerkintegration
  • Anzeige- und Bedieneinheit: 7-Zoll-WVGA-Farb-Touchscreen mit flüssigkeitsresistenter Oberfläche und LED-Hintergrundbeleuchtung
  • Spannungsversorgung: Externes Weitbereichs-Netzteil für Eingangsspannungen von 100 bis 240 Volt Wechselstrom bei 50/60 Hertz, Ausgangsleistung 15 Volt Gleichstrom bei 2,67 Ampere (40 VA)
  • Gehäusematerial: Schlagfestes Polycarbonat (PC) mit Labor-Schutzbeschichtung
  • Gehäuseschutzart: IP20 für den Betrieb im Innenbereich
  • Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb: 10 bis 40 Grad Celsius bei maximal 80 Prozent relativer, nicht-kondensierender Luftfeuchtigkeit
  • Geräteabmessungen Breite x Tiefe x Höhe: 402 mm x 268 mm x 195 mm
  • Nettogewicht des Gehäuses: 2,4 Kilogramm

Bei dieser spezifischen Ausführung handelt es sich um das hochinnovative Laser-Tischtrübungsmessgerät der TU5-Serie in der EPA-Version mit integrierter RFID-Technologie. Die Besonderheit dieser Gerätekonfiguration liegt in der Verwendung einer präzisen 650-nm-Rotlicht-Laserdiode. Das optische System leitet den Strahl vertikal von unten durch den Küvettenboden, während ein kreisförmiger Spiegel das gestreute Licht um die gesamte Küvette herum einsammelt. Dadurch entfallen Fehler durch Kratzer oder Staub auf dem Küvettenglas, und das sonst übliche Auftragen von Silikonöl wird überflüssig. Das integrierte RFID-Lese-Schreibmodul ermöglicht eine komplett kontaktlose Zuordnung von Proben-IDs und übertragenen Kalibrierdaten.

Typische Anwendungsfelder:

  • Trinkwasseranalytik und behördliche Reinwasserüberwachung nach den Standards der US-Umweltschutzbehörde EPA
  • Qualitätssicherung in internationalen Getränkebetrieben und Brauereien, die nach US-Exportstandards produzieren
  • Reinheitskontrolle von Reinstwasseranlagen in der Halbleiterfertigung und Elektronikindustrie
  • Überwachung von Filtrationsprozessen in Wasserwerken zur direkten Vermeidung von Filterdurchbrüchen
  • Pharmazeutische Rohstoffprüfung und Prozesskontrolle bei klaren Flüssigkeiten

Vorteile:

  • Enorme Zeiteinsparung im Laborbetrieb, da die zeitaufwändige Küvettenindexierung (Drehen der Küvette zum Finden des niedrigsten Messwerts) komplett entfällt
  • Verzicht auf fehleranfälliges Silikonöl zur Überdeckung von Glaskratzern durch das patentierte 360-Grad-Rundum-Spiegelsystem
  • Höchste Datensicherheit und lückenlose Rückverfolgbarkeit für Audits durch die automatisierte RFID-Benutzeranmeldung und Probenidentifikation
  • Direkte Vergleichbarkeit der Messergebnisse zwischen diesem Tischgerät und den korrespondierenden Online-Prozess-Trübungssensoren der TU5-Serie des Herstellers
  • Hohe Langlebigkeit der Klasse 2 Laserlichtquelle im Vergleich zu alternden Wolfram-Glühlampen älterer Gerätegenerationen

Nachteile:

  • Durch das sichtbare Rotlicht (650 nm) der EPA-Spezifikation können Eigenfärbungen der Probe das Messergebnis im Vergleich zur infraroten ISO-Version (860 nm) minimal beeinflussen
  • Der Messbereich ist herstellerseitig und regulatorisch auf maximal 700 NTU gedeckelt, was den Einsatz für stark trübe Roh- oder Abwässer stark einschränkt
  • Hohe Anschaffungs- und Betriebskosten durch die Bindung an RFID-codierte Original-Verbrauchsmaterialien und zertifizierte Standards des Herstellers
  • Empfindlichkeit der hochempfindlichen Sensorik gegenüber feinsten, im Wasser gelösten Mikro-Luftbläschen

Allgemeine Beschreibung des Geräteprinzips mit geschichtlicher Betrachtung

Das physikalische Messprinzip beruht auf der klassischen Nephelometrie, also der Erfassung des Streulichts im rechten Winkel (90 Grad) zum einfallenden Lichtstrahl. Im Gegensatz zu traditionellen Messgeräten nutzt diese Generation jedoch ein patentiertes optisches Design. Der Laserstrahl durchdringt die Probe vertikal, und das gestreute Licht wird über eine ringförmige Spiegeloptik um volle 360 Grad erfasst. Dadurch wird ein wesentlich größeres Probenvolumen gescannt, wodurch asymmetrische Fehler durch lokale Glasdefekte rechnerisch kompensiert werden.

Geschichtlich löste diese Produktfamilie die über Jahrzehnte weltweit dominierende Geräteserie 2100N EPA ab. Die historische 2100er-Reihe arbeitete noch mit klassischen Wolfram-Filament-Glühlampen, die eine hohe Wärmeentwicklung aufwiesen und regelmäßig kalibriert und getauscht werden mussten. Mit der Markteinführung der TU5-Plattform unter der Hardware-Identifikation LPV442/LPG442 vollzog der Hersteller den technologischen Schritt hin zur Festkörper-Laserdiode und verband erstmals die Messdaten von Labor-Stichprobengeräten softwareseitig direkt mit den kontinuierlichen Online-Sensoren in den Wasserwerken, um historische Abweichungen zwischen Labor und Prozess zu eliminieren.

*) Die Unterschiede zwischen der EPA-Ausführung (LPG442.52.03012) und der ISO-Ausführung des HACH TU 5200 liegen vor allem in der optischen Lichtquelle, den regulatorischen Normen und den daraus resultierenden Messbereichen und Einsatzzwecken.

Technische Unterschiede der Optik und Lichtquelle

Wellenlänge: Die EPA-Variante nutzt eine Laserdiode mit einer Wellenlänge von 650 nm, was einem sichtbaren Rotlicht entspricht. Die ISO-Variante verwendet eine Laserdiode mit 860 nm, was im unsichtbaren Infrarotbereich liegt.

Laser-Klassifizierung: Durch die Sichtbarkeit des Strahls ist die EPA-Version als Laserklasse 2 eingestuft. Die ISO-Version mit unsichtbarem Infrarotlicht ist als Laserklasse 1 deklariert.

Partikel-Sensitivität: Das rote Laserlicht (650 nm) der EPA-Version reagiert empfindlicher auf extrem kleine Partikel (unter 0,1 Mikrometer) als das langwelligere Infrarotlicht (860 nm) der ISO-Version.

Regulatorische Konformität und Messbereiche

Normen-Erfüllung: Die EPA-Ausführung erfüllt die US-amerikanischen Vorgaben nach US EPA Method 180.1. Die ISO-Ausführung entspricht den europäischen und internationalen Richtlinien nach DIN EN ISO 7027.

Maximaler Messbereich: Bei der EPA-Variante ist der Messbereich auf maximal 700 NTU (oder FNU) begrenzt. Die ISO-Variante besitzt einen erweiterten Messbereich von bis zu 1000 NTU (oder FNU).

Verhalten bei Proben-Eigenschaften und Farbeinflüssen

Anfälligkeit für Eigenfärbung: Da die EPA-Version im sichtbaren Lichtspektrum misst, können gelbliche oder bräunliche Verfärbungen der Probe (z. B. durch Huminstoffe) das Messergebnis beeinflussen, da die Probe dieses Licht absorbiert.

Unempfindlichkeit der ISO-Version: Das Infrarotlicht der ISO-Version wird von natürlichen Färbungen im Wasser kaum absorbiert. Dadurch liefert die ISO-Variante bei leicht gefärbten Proben stabilere Werte, die rein auf der Partikelstreuung basieren.

Zielmärkte und typische Einsatzbereiche

EPA-Version: Wird primär in Nordamerika, in internationalen Laboren mit US-Akkreditierung sowie in global agierenden Getränkekonzernen und Brauereien eingesetzt, die für den amerikanischen Markt exportieren und nach EPA-Standard dokumentieren müssen.

ISO-Version: Ist der Standard für Wasserwerke, Behörden, Umweltlabore und Industrieanwendungen in Deutschland, Europa und den meisten Ländern außerhalb Nordamerikas.

Unterschiede beim Kalibrierzubehör

Standard-Sets: Die mitgelieferten oder optionalen StablCal-Kalibrierstandards unterscheiden sich in ihrer mathematischen Zertifizierung. Für die EPA-Version werden herstellerseitig Standards mit EPA-Zertifikat ausgeliefert, während für die ISO-Version die entsprechenden ISO-konformen Chargen genutzt werden müssen.

Wichtiger Hinweis zur regulatorischen Konformität

  • Dieses Gerät entspricht der amerikanischen Norm US EPA Method 180.1. Es ist damit die perfekte Wahl für alle Laboratorien, die nach US-Standards akkreditiert sind oder für den nordamerikanischen Markt produzieren.
  • Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei exakt um die EPA-Ausführung mit sichtbarem Rotlicht-Laser (650 nm) handelt, nicht um die europäische ISO-Infrarot-Variante. Dies ist besonders wichtig für den Abgleich mit Ihren bestehenden Prozess-Sensoren oder internen Qualitätsvorgaben.

Highlight-Feature RFID für die Prozesssicherheit

  • Maximale Rückverfolgbarkeit für regulierte Branchen (wie Pharma und Lebensmittel) durch das integrierte RFID-Modul.
  • Verhindert Übertragungsfehler bei Audits, da Proben-IDs und Kalibrierungsdaten berührungslos und manipulationssicher direkt am Gerät eingelesen werden.

Compliance Note: This instrument complies strictly with US EPA Method 180.1. It features a 650 nm laser light source, making it fully compliant for US-regulated laboratories and international beverage or pharmaceutical companies exporting to North America.

Please note: This is the official EPA version (Model LPG442.52.03012 / LPV442.99.03012) equipped with integrated RFID technology for advanced data integrity and seamless sample identification.

Kontaktdaten
Frage zum Artikel (auch nach Verfügbarkeit)

Hersteller gemäß GPSR
Hach Lange GmbH, Willstätterstraße 11, 40549 Düsseldorf, Baden-Württemberg, Deutschland, info-de@hach.com, https://hach.com